Rechner · Feuer

Brennholz-Rechner

Wie viel Holz für Kochen, Wärme oder die ganze Nacht – aufgeteilt in Zunder, Anzündholz und Brennholz.

Wie viel Holz solltest du vor Einbruch der Dunkelheit sammeln? Wähle Zweck, Brenndauer und Holzart – der Rechner zeigt dir die Menge in Kilo und Armladungen, sortiert nach Stärke, und wie lange das Sammeln dauert.

Feuer für
h
Holz
Holzzustand
°C
×
z. B. abends + morgens
Totholz in der Umgebung
Holz sammeln 13,9 kg
Armladungen 3 × ~5 kg
Sammelzeit 48 min
Stapelgröße ≈ 34 cm Würfel

Nach Größe sortieren

  • Zunder (faustgroße Bündel)0,30 kg
  • Anzündholz (Streichholz bis Bleistift)2,2 kg
  • Kleines Brennholz (Daumen bis Handgelenk)3,6 kg
  • Hauptbrennholz (ab Handgelenk)7,8 kg

Reihenfolge

  • Feuerstelle freiräumen und trockene Unterlage bauen.
  • Zuerst Zunder und Anzündholz sammeln – trocken in einem Beutel halten.
  • Kleines, dann großes Brennholz sammeln, getrennt stapeln.
  • Vorbereiten: vor dem Anzünden brechen, sägen oder spalten.
Wie wird das berechnet?

Brennrate: Kochen 1,5 kg/h, Abendwärme 3 kg/h, Nacht 2,5 kg/h (trockenes Mischholz) × Holzart (Nadelholz 1,25, Laubholz 0,85) × Feuchte (feucht 1,3, nass 1,7) × Kälte (+2,5 % je °C unter 5 °C, max. +60 %). Aufteilung 30 % klein / 65 % groß; Zunder und Anzündholz pro Anzünden. Armladung ≈ 5 kg, gestapeltes Holz ≈ 350 kg/m³.

So nutzt du den Brennholz-Rechner

  1. Wähle, wofür das Feuer ist: Kochen, Abendwärme oder ganze Nacht.
  2. Stell die Brenndauer in Stunden ein.
  3. Wähle die Holzart (Nadelholz, gemischt, Laubholz) und den Holzzustand (trocken, feucht, nass).
  4. Gib die Lufttemperatur ein und wie oft du Feuer anzündest, z. B. abends und morgens.
  5. Schätze, wie viel Totholz in der Umgebung liegt – das bestimmt die Sammelzeit.

So wird gerechnet

Ausgangspunkt ist eine typische Brennrate für trockenes Mischholz: 1,5 kg pro Stunde für ein Kochfeuer, 3 kg pro Stunde für ein wärmendes Abendfeuer und 2,5 kg pro Stunde für ein ruhigeres Nachtfeuer. Das wird mit der Holzart (Nadelholz brennt schneller: ×1,25, Laubholz langsamer: ×0,85) und der Feuchte (feucht ×1,3, nass ×1,7) multipliziert. Bei Wärme- und Nachtfeuer kommen pro Grad unter 5 °C 2,5 % dazu, höchstens +60 %.

Die Hauptmenge wird aufgeteilt in 30 % kleines Brennholz (daumen- bis handgelenkdick) und 65 % Hauptbrennholz (ab Handgelenk), dazu 5 % Anzündholz. Zunder und Anzündholz rechnet das Tool pro Anzünden hinzu. Eine Armladung sind etwa 5 kg, für die Stapelgröße gelten rund 350 kg pro Kubikmeter.

Trockenes Mischholz, 5 °C, 2× anzündenGesamt
Kochen, 1 h≈ 3,4 kg
Abendwärme, 4 h≈ 13,9 kg
Ganze Nacht, 10 h≈ 26,9 kg

Tipps für die Praxis

  • Sammle alles, bevor der erste Funke fliegt – und dann noch einmal so viel. Im Dunkeln Holz suchen zu müssen ist der klassische Fehler.
  • Zuerst Zunder und Anzündholz sammeln und trocken in einem Beutel aufbewahren.
  • Nasses Holz spalten: Der Kern ist oft trocken. Neben dem Feuer zum Vortrocknen stapeln.
  • Nur totes, liegendes Holz nehmen, Waldbrandstufe und lokale Feuerverbote beachten und das Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.

Häufige Fragen

Wie viel Brennholz braucht man für eine Nacht?
Für ein Feuer, das 10 Stunden durchbrennt, rechne mit etwa 25–30 kg trockenem Mischholz – rund sechs Armladungen. Nasses Holz, Nadelholz oder Frost können die Menge auf deutlich über 40 kg treiben.
Wie viel Holz verbrennt ein Lagerfeuer pro Stunde?
Ein kleines Kochfeuer verbraucht rund 1,5 kg trockenes Holz pro Stunde, ein gemütliches Wärmefeuer etwa 3 kg. Das sind Durchschnittswerte – Feuergröße, Holz und Wind machen viel aus.
Brennt nasses Holz?
Ja, aber schlecht: Ein Teil der Energie geht fürs Verdampfen drauf, es qualmt und du brauchst etwa 70 % mehr Holz. Such stehendes Totholz, spalte es bis zum trockenen Kern und bereite viel feines Anzündholz vor.