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A4-Checkliste mit allen bebilderten Schritten. Hake unterwegs auf Papier ab.

FeatherSticks · Fertigkeiten

Notsignale draußen: Notruf absetzen, Alpines Notsignal und gefunden werden

Sechs Pfiffe pro Minute können Retter direkt zu dir führen. So geht’s.

Kurz & knapp

Notruf
112 (Europa), 911 (USA/Kanada), 999 (UK)
Schwierigkeit
Leicht – vorher üben
Geeignet für
Verletzung, verlaufen, festsitzen, Unwetter
Du brauchst
Handy, Pfeife, Lampe, Spiegel, bunten Stoff

Das brauchst du

  • Voll geladenes Handy mit Offline-Karten und Powerbank
  • Kugellose Kunststoffpfeife an Kordel oder Schultergurt
  • Stirnlampe mit Ersatzbatterien
  • Signalspiegel mit Visierloch
  • Knallbuntes Tarp, Jacke oder Halstuch
  • Rettungsdecke oder Biwaksack
  • Notfallsender (PLB) oder Satelliten-Messenger für abgelegene Gebiete

Schritt für Schritt

  1. STOPP: atmen, orientieren, planen

    1 STOPP: atmen, orientieren, planen

    Bleib stehen, setz dich, atme durch. Überleg, was passiert ist, schau dich um und mach erst dann einen ruhigen Plan.

  2. Notruf 112 wählen

    2 Notruf 112 wählen

    Wähl 112 – in Nordamerika 911, in Großbritannien auch 999. Sag, wo du bist, was passiert ist und wie viele Hilfe brauchen.

  3. Standort genau durchgeben

    3 Standort genau durchgeben

    Lies Koordinaten von Handy oder GPS langsam Ziffer für Ziffer vor und nenne Wegmarken, Schilder oder Rettungspunkte.

  4. Bleiben und sichtbar werden

    4 Bleiben und sichtbar werden

    Bleib, wo du bist, solange es dort sicher ist. Geh zur nächsten freien Fläche und breite etwas Buntes aus.

  5. Mit Pfeife und Licht signalisieren

    5 Mit Pfeife und Licht signalisieren

    Gib das Alpine Notsignal: sechs Pfiffe pro Minute, dann eine Minute Pause und lauschen. Nachts mit Lampe, bei Sonne mit Spiegel.

  6. Zeichen für Hubschrauber

    6 Zeichen für Hubschrauber

    Leg ein großes V (Hilfe nötig) oder X (ärztliche Hilfe) auf freien Boden und heb beim Hubschrauber beide Arme zum Y.

Häufige Fehler

  • In Panik weiterlaufen, statt anzuhalten, nachzudenken und zu bleiben.
  • Niemandem einen Tourenplan hinterlassen – dann schlägt auch niemand Alarm.
  • Ungenaue Standortangaben oder verwechselte Koordinatenformate.
  • Auflegen, bevor die Leitstelle das Gespräch beendet, oder den Akku leer laufen lassen.
  • Unter dichtem Kronendach signalisieren, wo dich niemand sieht.
  • Bei Trockenheit ein Signalfeuer machen und einen Waldbrand auslösen.
  • Tarps und Rettungsdecken lose liegen lassen, wenn ein Hubschrauber landet.