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A4-Checkliste mit allen bebilderten Schritten. Hake unterwegs auf Papier ab.

FeatherSticks · Werkzeug

Feuerholz machen: Totholz sammeln, sägen, spalten und lagern

Die meisten Lagerfeuer scheitern lange vor dem Streichholz – am Holzstapel.

Kurz & knapp

Zeit
30–60 Min. für ein Abendfeuer
Schwierigkeit
Leicht zu lernen, braucht Sorgfalt
Ideal für
Lagerfeuer, Kochfeuer, Basislager
Du brauchst
Säge, Axt oder stabiles Messer, Handschuhe, Erste Hilfe

Das brauchst du

  • Klappsäge (24–27 cm) oder Bügelsäge fürs Basislager
  • Beil oder kleine Forstaxt mit Schutzhülle
  • Feststehendes Messer mit durchgehendem Erl für Batoning und Feathersticks
  • Griffige Arbeitshandschuhe
  • Schnur zum Abbinden eines Sägebocks
  • Packsack für Zunder und Anzündholz
  • Erste-Hilfe-Set mit Druckverband

Schritt für Schritt

  1. Nur totes, liegendes Holz

    1 Nur totes, liegendes Holz

    Sammle totes Holz vom Boden, wo es erlaubt ist. Nie lebende Bäume oder Äste schneiden; die Regeln hängen von Bundesland und Waldbesitzer ab.

  2. Prüfen, ob es trocken ist

    2 Prüfen, ob es trocken ist

    Trockenes Holz bricht mit Knacken, ist leicht und klingt hell. Holz, das sich biegt oder schwer und kalt ist, ist nass.

  3. Nach Dicke sortieren

    3 Nach Dicke sortieren

    Getrennte Haufen: Zunder, feines Anzündholz, Anzündholz bis Daumendicke, kleines Brennholz bis Handgelenk und Brennholz.

  4. Auf einer Auflage sägen

    4 Auf einer Auflage sägen

    Holz auf einen Sägebock oder einen zweiten Stamm legen und knapp daneben 25–35 cm lange Stücke absägen. Nie übers Knie sägen.

  5. Auf dem Hackklotz spalten

    5 Auf dem Hackklotz spalten

    Rundling auf den Klotz stellen, zwei Axtlängen freihalten, auf die hintere Hälfte zielen. Mit dem Beil kniend arbeiten, kleines Holz mit dem Messer spalten.

  6. Stapeln und trocken halten

    6 Stapeln und trocken halten

    Auf Unterlegern stapeln, Enden kreuzweise aufschichten, nur oben abdecken. Zunder und Anzündholz in einen Beutel.

Häufige Fehler

  • Lebende Bäume oder Äste abschneiden – ohne Erlaubnis verboten, und sie brennen kaum.
  • Holz aus Moos und nassem Laub sammeln statt totes Holz über dem Boden.
  • Anzünden, bevor alle Holzgrößen gesammelt, sortiert und griffbereit sind.
  • Beim Sägen das Holz auf Knie oder Oberschenkel legen.
  • Auf dem Boden oder auf Steinen spalten statt auf einem Hackklotz.
  • Helfer im Sicherheitskreis stehen oder den Rundling festhalten lassen.
  • Den Holzstapel komplett in eine Plane wickeln, sodass er schwitzt und feucht bleibt.