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A4-Checkliste mit allen bebilderten Schritten. Hake unterwegs auf Papier ab.

FeatherSticks · Fertigkeiten

Camping mit Hund: Regeln, Ausrüstung und sichere Nacht

Camping mit Hund? Plane die Nacht vor dem Weg.

Kurz & knapp

Zeit
Erst Wochen mit Tageswanderungen, dann eine leichte Übernachtung
Schwierigkeit
Mittel: braucht Vorbereitung und tägliche Kontrollen
Ideal für
Hundehalter, die zelten und wandern und die Regeln einhalten wollen
Du brauchst
Geschirr, kurze Leine, Extra-Wasser und Napf, Hundematte, Erste-Hilfe-Set, Rat der Tierarztpraxis

Das brauchst du

  • Passendes Geschirr und kurze Leine
  • Schleppleine für offenes Gelände, wo sie erlaubt ist
  • Faltbarer Napf und Extra-Wasser
  • Matte oder Decke und ein Handtuch
  • Licht oder Reflektor an Halsband und Weste
  • Kleines Hunde-Erste-Hilfe-Set und Papiere
  • Kotbeutel

Schritt für Schritt

  1. Mit Tageswanderungen steigern

    1 Mit Tageswanderungen steigern

    Steigere Strecke und Schwierigkeit Schritt für Schritt. Übe Rückruf, ruhiges Warten und Schlafen fern von zu Hause, bevor es in die erste Nacht geht.

  2. Regeln prüfen

    2 Regeln prüfen

    Leinenpflicht, Brut- und Setzzeit, Schutzgebiets- und Platzregeln unterscheiden sich je nach Land und Bundesland. Schau sie für jede Tour nach.

  3. Kurze Leine bei Wild

    3 Kurze Leine bei Wild

    Halte den Hund bei Wild, Weidetieren und in Regelzonen angeleint und nah bei dir. Das schützt die Tiere und deinen Hund.

  4. Schatten, Wasser, Pause

    4 Schatten, Wasser, Pause

    Nimm extra Wasser und einen Napf mit, rasten im Schatten und plane die heißen Stunden. Achte auf Zeichen von Überhitzung und Auskühlung.

  5. Pfoten und Fell prüfen

    5 Pfoten und Fell prüfen

    Sieh dir jeden Abend Ballen, Zehen und Fell an: Schnitte, Grannen, Zecken. Frag die Tierarztpraxis nach Parasitenschutz.

  6. Sicherer Schlafplatz

    6 Sicherer Schlafplatz

    Gib dem Hund eine eigene Matte nah bei dir und sichere ihn mit kurzer Leine. Futter, Feuer und Eingang bleiben außer Reichweite.

Häufige Fehler

  • Mit einem Hund ohne Vorbereitung auf eine lange Tour gehen. Kondition, ruhige Nächte und Umgang mit der Ausrüstung brauchen Wochen.
  • Glauben, ein guter Rückruf ersetze die Leine. In Wald, Schutzgebieten, im Frühjahr, bei Weidevieh und in der Dämmerung bleibt der Hund angeleint oder dicht bei dir.
  • In der Mittagshitze gehen und zu wenig Wasser für den Hund mitnehmen, oder den Hund in einem geschlossenen Zelt oder Auto lassen.
  • Pfoten und Fell nie kontrollieren, sodass Schnitte, Grannen und Zecken erst Tage später auffallen.
  • Den Hund aus grünem, schaumigem oder stehendem Wasser trinken oder darin baden lassen.
  • Den Hund nur am Halsband oder an einem dünnen Hering anbinden oder ihn angebunden allein lassen, wo er sich verheddern oder ans Feuer kommen kann.
  • Hundefutter, Leckerlis oder Hundekot im Lager lassen: Das lockt Wildtiere an und verdirbt den Platz für andere.