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A4-Checkliste mit allen bebilderten Schritten. Hake unterwegs auf Papier ab.

FeatherSticks · Ausrüstung

Schlafsack pflegen: Daunenschlafsack waschen, trocknen und richtig lagern

Dein Schlafsack stirbt im Schrank, nicht auf Tour.

Kurz & knapp

Waschen
Selten – wenn Loft oder Geruch es verlangen
Lagern
Locker, trocken, kühl und dunkel
Trocknen
Niedrige Stufe, Stunden, Trocknerbälle
Grundregel
Das Pflegeetikett schlägt jeden Tipp

Das brauchst du

  • Inlett (Seide, Kunstfaser oder Merino)
  • Großer Aufbewahrungssack aus Baumwolle oder Netz
  • Wasserdichter Packsack oder Rucksack-Liner
  • Daunenwaschmittel oder mildes Feinwaschmittel für Kunstfaser
  • Zwei bis drei saubere Trocknerbälle oder Tennisbälle
  • Selbstklebende Reparaturflicken mit runden Ecken
  • Leichte Leine zum Lüften im Lager

Schritt für Schritt

  1. Jeden Morgen lüften

    1 Jeden Morgen lüften

    Den Schlafsack auf links drehen und in Sonne oder Wind hängen, solange das Frühstück dauert – so entweicht die Feuchtigkeit der Nacht.

  2. Trocken halten, Inlett nutzen

    2 Trocken halten, Inlett nutzen

    Im wasserdichten Packsack transportieren, aus der Kapuze heraus atmen und im Inlett schlafen – das hält Hautfett fern und spart Wäschen.

  3. Zu Hause locker lagern

    3 Zu Hause locker lagern

    Im Schrank aufhängen oder in einen großen Baumwoll- oder Netzsack legen. Der kleine Packsack ist nur für unterwegs.

  4. Selten und schonend waschen

    4 Selten und schonend waschen

    Große Frontlader-Maschine, Daunen- oder Feinwaschmittel, Schonwaschgang bei der Etikett-Temperatur, extra spülen. Kein Weichspüler.

  5. Niedrig und lange trocknen

    5 Niedrig und lange trocknen

    Stundenlang im Trockner auf niedriger Stufe mit zwei, drei sauberen Trocknerbällen, Klumpen von Hand lösen, danach einen Tag lüften.

  6. Kleine Löcher sofort flicken

    6 Kleine Löcher sofort flicken

    Austretende Daunen zurückschieben, nie herausziehen, und das Loch mit einem selbstklebenden Flicken mit runden Ecken abdecken.

Häufige Fehler

  • Den Schlafsack zwischen den Touren im Packsack komprimiert lagern.
  • Einen feuchten Schlafsack nach der Tour tagelang eingepackt lassen.
  • Zu oft waschen – oder mit Vollwaschmittel und Weichspüler.
  • Einen Toplader mit Rührflügel benutzen oder den Schlafsack auswringen.
  • Heiß, auf der Heizung oder nah am Feuer trocknen.
  • Einen Schlafsack einlagern, der sich nur außen trocken anfühlt.
  • Federn aus einem Loch ziehen, statt sie zurückzuschieben.