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A4-Checkliste mit allen bebilderten Schritten. Hake unterwegs auf Papier ab.

FeatherSticks · Ausrüstung

Powerbank fürs Camping: Welche Größe, Handy-Akku bei Kälte und Solarladegerät

In deiner Powerbank steckt rund ein Drittel weniger, als draufsteht.

Kurz & knapp

Wochenende (2–3 Tage)
Etwa 10.000 mAh (37 Wh) für Handy + Stirnlampe
Nutzbare Kapazität
Rund 60–70 % des aufgedruckten Werts
Reserve
20–30 % Handy-Akku für den Notruf
Kälte
Tagsüber Innentasche, nachts Schlafsack

Das brauchst du

  • Powerbank passend zur Tour (5.000–20.000 mAh)
  • Kurzes Ladekabel, auf längeren Touren plus Ersatz
  • Lithium-Ersatzzellen AA/AAA für Geräte, die sie nutzen
  • Durchsichtiger Zipbeutel fürs Handy
  • Kleiner Packsack (Dry Bag) mit Rollverschluss für die Elektronik
  • Dünne Touchscreen-Handschuhe für den Winter
  • Faltbares Solarpanel (nur für lange, sonnige Touren im Offenen)

Schritt für Schritt

  1. Verbraucher auflisten

    1 Verbraucher auflisten

    Handy als Karte und Notfalltelefon, Stirnlampe, GPS und alles Weitere. Notiere Akkugröße und täglichen Verbrauch jedes Geräts.

  2. mAh in Wh umrechnen

    2 mAh in Wh umrechnen

    mAh × 3,7 V ÷ 1.000 ergibt Wattstunden. Etwa ein Drittel geht bei der Umwandlung verloren – rechne mit 60–70 % der aufgedruckten Kapazität.

  3. Powerbank-Größe wählen

    3 Powerbank-Größe wählen

    Faustregel: 5.000 mAh für eine Nacht, 10.000 für zwei bis drei Tage, 20.000 für vier bis fünf. Bei Kälte oder viel Nutzung eine Größe mehr.

  4. Handy-Akku strecken

    4 Handy-Akku strecken

    Offline-Karten zu Hause laden, unterwegs Flugmodus, Display dunkel und beim Gehen aus, unnötige Apps schließen.

  5. Akkus warm halten

    5 Akkus warm halten

    Handy und Powerbank tagsüber in der Innentasche, nachts im Schlafsack. Lithium-Akkus nur über 0 °C laden.

  6. Trocken packen, Reserve halten

    6 Trocken packen, Reserve halten

    Elektronik in Zipbeutel oder Packsack. 20–30 % Handy-Akku bleiben für den Notruf – ab dann nicht mehr mit dem Handy navigieren.

Häufige Fehler

  • Nach dem mAh-Wert auf der Packung kaufen, ohne Wandlungsverluste einzurechnen.
  • Das Handy als Karte, Kamera und Taschenlampe leer laufen lassen – ohne Reserve für den Notruf.
  • Handy und Powerbank bei Frost in der Außentasche tragen.
  • Lithium-Akkus unter 0 °C laden oder am Feuer aufwärmen.
  • Sich im Wald oder im Winter auf ein Solarpanel verlassen.
  • Die große Powerbank erst am Morgen der Abreise laden.
  • Ersatzzellen lose mit Schlüsseln und Münzen tragen.